Campingurlaub in Brandenburg - Teil 2

Die zweite Woche führte uns an die Grenze Brandenburgs zu Sachsen. Ziel war der Senftenberger See. Den Campingplatz hatten wir aus 2009 noch in guter Erinnerung. Hier hatten wir einen Waldplatz mit viel alten, hohen Bäumen und Schatten. Bei Temperaturen von teilweise oberhalb 30 Grad war das sehr hilfreich. Der See lag um die Ecke und es war großartig, dort zu baden. Wir hatten einen hilfsbereiten Dauercamper als Nachbarn, der erzählte, dass es den Campingplatz schon über 50 Jahre gibt. Er und seine Familie sind jetzt schon mehr als 30 Jahre dort Dauercamper. Er bot uns an, unsere SAT-Schüssel auf seiner Parzelle aufzustellen. Dort hatten wir trotz der Bäume einen guten Empfang, was zuvor auf unserem Platz nicht gelingen wollte. 





Ein besonderes Angebot für Kinder. Da war immer was los.

Der erste Ausflug mit dem Fahrrad sollte zur Krabat-Mühle gehen. Kurzer Zwischenstop in Lauta-Dorf, wo mir diese Kirche auffiel. Ein ruhiges Plätzchen. 
 




Weiterer Halt in Schwarzkollm - und wieder eine Kirche. 

Das war der Krabat. Es handelt sich hier um eine sorbische Sagengestalt aus dem 17. Jahrhundert. Er soll Zauberkräfte gehabt haben, die er zu guten Zwecken einsetzte.

Das Areal der Krabat-Mühle umfasst mehrere Gebäudeteile. 


Hier die eigentliche Mühle. 

Wandschmuck im Inneren. 



Und Vorführungen scheint es auch zu geben. 



Die nächste Tour ging einmal um den benachbarten Sedlitzer See. Eine herrliche Fahrradstrecke mit glattem Asphalt, die ausschließlich für Räder und Fußgänger bestimmt war und immer wieder den Blick auf den See freigab. 

Kurz hinter Kleinkoschen fällt man über dieses Bauwerk. Der sogenannte „Rostige Nagel“. 
Komplett aus Stahl gebaut und eben rostig. Man konnte bis ganz nach oben laufen (30 Meter) und hatte einen fantastischen Blick. 







Malerische Szene am Wegesrand.

Willkommene Abkühlung. 

Und zum Schluss noch ein paar abendliche Eindrücke am Senftenberger See. 





Und auch hier: Die Zeit ging mal wieder viel zu schnell vorbei. Die Rückfahrt hatte es in sich. Für die 500 km haben wir stolze 8 Stunden gebraucht. Berlin liegt irgendwie immer im Weg. 

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